Tags und Tagging - die hohe Kunst im Web 2.0
Über das Blog von Steffen Büffel sind wir auf eine Umfrage aufmerksam geworden, die er gerade zusammen mit dem dem Institut für Wissensmedien in Tübingen durchführt: “Good Tags, Bad Tags“. Die Teilnahme empfehlen wir schon allein deshalb, weil auch blogoscoop ganz wesentlich auf das Tagging setzt.
Dazu können wir an dieser Stelle sagen: Mit schon fast 120 registrierten Blogs wird die Tag Cloud auf blogoscoop immer größer und jetzt kommen langsam auch die ersten Häufungen zustande die zeigen, wie blogoscoop einmal funktionieren soll. Ein Beispiel ist das Tag “Musik”, zu dem sich immerhin schon 8 Blogs finden, die man sich in verschiedenen Rankings anzeigen lassen kann. Es geht also in die richtige Richtung!
Andererseits erleben wir auch das (typische) Phänomen, dass zum gleichen Begriff verschiedene Schreibweisen auftauchen: So finden wir das Tag “startup” einmal und das Tag “start-ups” dreimal. Daran könnte man gleich noch die Frage anschließen, ob die korrekte Schreibweise nicht eigentlich “startups” wäre (also ohne Bindestrich).
In diesem Sinne sind wir schon sehr gespannt darauf, ob die “blogoscooper” in solchen Fällen umtaggen werden und sich Einzelne oder Minderheiten einer sich bildenden Mehrheitsmeinung anschließen werden. Wir werden jedenfalls nicht redaktionell eingreifen, sondern vertrauen auf die “Wisdom of the crouds“. Oder denkt Ihr, dass wir uns da stärker einmischen müssen?
Man könnte bei den Ajax-Vorschlägen noch hinzuschreiben wie viele andere Blogs dieses Tag verwenden.
Gute Idee! In diese Richtung soll auch die neue, kleine Tag Cloud gehen, die beim Registrieren eines Blogs jetzt gezeigt wird (auch wenn da im Moment noch alle Tags drin sind - wir werden das aber noch filtern).