Befragung zu privater Weblog–Nutzung
Per E-Mail habe ich von einer Befragung zum Thema Blogs erfahren, bei der ich gerne mitgemacht habe:
Befragung zu privater Weblog–Nutzung
In der Befragung geht es nur um private Blogs, Firmenblogs usw. die schon in einigen anderen Studien untersucht wurden, werden hier nicht beachtet. Es geht vor allem darum, welche Rolle das private Blog im alltäglichen Leben spielt und das Ausfüllen dauert nur ein paar Minuten.
Durchgeführt wird die Befragung von Studenten der Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Ziel ist es, private Blogs als neues und interessantes Medium weiter zu erforschen. Die Umfrage erforscht speziell einen möglichen Zusammenhang zwischen Internetnutzung und Freizeitverhalten von Bloggern.
Die Umfrage dient rein wissenschaftlichen Zwecken, es gibt keinen Auftraggeber aus der Wirtschaft, an den Ergebnisse weitergeleitet werden. Die Studenten interessieren sich hauptsächlich für das Thema, weil sie auch selbst Blogger sind.
Die Beantwortung des Fragebogens ist noch bis zum 20.6.2009 möglich. Bis Ende September wird dann zu den Ergebnissen ein Forschungsbericht erstellt, den ich euch auch hier gerne vorstellen möchte, sobald er fertiggestellt ist.
Also bitte helft mit, damit die Umfrage möglichst aussagekräftig wird! Vielen Dank :)
WordPress, das Internet in Deiner Vorstellung und Auslesen fremder Daten im Web
- Blog-Parade: Wieso liest Du Blogs?
Ich finde ja die Frage ist eher, warum liest jemand noch keine Blogs, wo es doch inzwischen zu jedem Thema interessante Blogs gibt und sei die Niesche auch noch so klein ;) - WordPress wird 6 Jahre alt
Hui, schon 6 Jahre gibt es WordPress, merkt man aber auch an der ausgereiften Software. - Wieder die Ideologen des Internets Noch darf man ja im Internet unterschiedlicher Meinung sein. Hier ein Journalist, der für Filter im Internet ist. Ich kann mich der Ansicht, dass das Internet bis jetzt ein Rechtsfreier Raum sei nicht anschließen, aber jedem seine Meinung ;)
- The Internet Mapping Project
Interessante Frage eigentlich, die Kevin Kelly in seinem Blog gestellt hat: Wie stellst Du Dir das Internet vor? Heraus gekommen sind viele unterschiedliche und interessante Zeichnungen auf flickr
via jvm - WordPress 2.8 RC ist da
Wenn alles klappt, kommt das neue WordPress wie geplant in 2 Tagen - Wann ist das Auslesen und die Veröffentlichung fremder Daten zulässig?
Diese Frage ist besonders für Blogger, die Ihre Inhalte meist auch per RSS-Feed veröffentlichen interessant. Die Antwort gibt der Web2.0-Rechtsexperte Dr. Carsten Ulbricht in seinem Blog rechtzweinull. - Bandblogs
War nicht mal myspace die Plattform für Musiker? Ich finde ja ein eigenes Blog für die Fans kann bestimmt nicht schaden ;) Bei den blogpiloten gab es vor kurzem auch mal ein paar Empfehlungen zu Blogs von Musikern. Bei blogoscoop gibt es zum Stichwort “band” bisher nur etwas über 10 Treffer, vielleicht kenn Ihr ja gute Band-Blogs? Dann ladet sie doch mal zu blogoscoop ein :)
Blogs und Links sowie Trauriges
- Ein Herz für Blogs
Einen Artikel am 21.04. zu schreiben habe ich leider verpasst, die Aktion andere Blogs vorzustellen die man mag finde ich aber prima. Für mehr Link Love in der blogosphäre! - Die 7 Todsünden des Blogdesigns
Klar “Content is King” aber ich war pers. auch schon immer der Meinung, dass auch Blogs individuell und passend aussehen sollten. - Wer nicht verlinkt, schneidet sich ins eigene Fleisch
Seiten mit gutem Content sollen so oft verlinkt werden wie möglich meint Jan, hab ich hiermit gemacht ;) - Interessante Weblogs gesucht
Und zwar vom Webstandard-Blog, zu Themen wie xhtml, css und Webdesign. Ich würde ja mal in diesem blogoscoop-Rankings nachschauen, da kann man auch sehen, wer besonders fleißig Artikel schreibt. - Medienlese wird eingestellt
Schade, ein Blog das ich auch gerne und regelmäßig gelesen habe soll eingestellt werden, wenn sich nicht ein Käufer oder Geld findet. - “Blogs sind abgetriebene Gedanken”
Sage nicht ich sondern Autorin und Moderatorin Else Buschheuer in einem SpiegelOnline-Interview, die mit Bloggen aufhören will, aber immerhin noch twittert.
Internetzensur? Internetsperren? Was ist da los?
Am Freitag haben die fünf größten Internetprovider Deutschland einen Vertrag mit dem Bundeskriminalamt (BKA) unterzeichnet und damit ihre Bereitschaft signalisiert, eine durch das BKA geführte Sperrliste umzusetzen. Der Zugang zu den darin aufgeführten Seiten soll künftig erschwert werden. Familienministerin Ursula von der Leyen will darüber in Zukunft Seiten mit Kinderpornographie sperren. Experten hingegen halten das Mittel für untauglich und sogar gefährlich. Selbst manche von Kindesmissbrauch Betroffene lehnen die geplante Netzzensur ab. Aber warum eigentlich? Worum geht es bei alldem? Und warum sollte sich jeder Internetnutzer dafür interessieren?
Das Erschreckende ist, dass die Bundesfamilienministerin alle Expertenmeinungen in den Wind schlägt. Mit hoher Geschwindigkeit und großer Energie wird stattdessen der Grundstein für ein zensiertes Internet in Deutschland gelegt. Das Bundeskriminalamt wird eine geheime Liste mit solchen Seiten führen, die für deutsche Internetbenutzer nicht mehr erreichbar sein sollen. Als Argument muss die Kinderpornographie herhalten. Sie gelte es zu bekämpfen. Fachleute allerdings widersprechen der Darstellung, dass es einen kommerziellen Handel mit solchem Material im Internet gebe. Das Internet sei heute schon so überwacht, dass die entsprechenden Personen überwiegend auf Handy und die klassische Post ausgewichen sind.
Zudem wird offenbar von einem anderen Mittel kaum Gebrauch gemacht: Den Betrieb entsprechender Angebote zu unterbinden. Schaut man sich Sperrlisten anderer Länder an, sind erschreckend oft Server aus Deutschland darauf zu finden. Die Mehrheit der weiteren Server steht offenbar in mit uns befreundeten Ländern, die ebenfalls handeln könnten. Das aber unterbleibt. Warum? Die Frage bleibt unbeantwortet.
Die nun geplanten Sperren sind nun wiederum in mehrfacher Hinsicht unsinnig bis gefährlich. Sie hindern nur den Durchschnitts-Internetnutzer wirklich an einem Besuch der Seite. Wer sich mit dem Internet auskennt (oder entsprechend motiviert ist, sich darüber zu informieren) wird sie umgehen. Es ist zu erwarten, dass daraufhin die Sperrmaßnahmen ausgeweitet werden. Woraufhin wieder jemand einen Weg findet, die Sperren zu umgehen. Woraufhin die Maßnahmen verschärft werden. Man muss also damit rechnen, dass diese Spirale zu immer mehr Einschränkungen unserer grundgesetzlich verbrieften Informationsfreiheit führt. Zudem wäre es naiv anzunehmen, dass es bei Kinderpornographie bleibt. Urheberrechtsverstöße (beispielsweise “The Pirate Bay” und ähnliche Angebote) sind die nächsten Kandidaten. Unbequeme Informationen aller Art – ob nun für Politik, Wirtschaft oder andere Institutionen – sind in der Folge ebenso gefährdet. Begründen lässt sich das alles wunderbar. Schließlich geht es nur um unsere Sicherheit, nicht wahr?
Sind die Sperren einmal eingeführt, sind weiteren Zensurmaßnahmen Tür und Tor geöffnet. “Selbstmord aus Angst vor dem Tod” hat das mal jemand sehr treffend beschrieben. Sprich: Wir sind seit Jahren dabei, Freiheit abzuschaffen – mit der Begründung, unsere Freiheit zu beschützen. Das Internet ist ein wunderbares Instrument der Informationsbeschaffung und der Verbreitung von Wissen, Meinungen und Werken. Ich bin mir sicher: Die “Mütter und Väter des Grundgesetzes” wären nach den Erlebnissen ihres Lebens begeistert vom Internet gewesen. Es ist ein zutiefst demokratisches Medium. Und wenn wir tatsächlich in einem demokratischen Rechtsstaat leben, sollten wir diesen Ort der Demokratie wohl aushalten.
Wenn ich mir Frau von der Leyen ansehe, habe ich da allerdings meine Zweifel. Und über unseren Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble brauche ich wohl kein weiteres Wort zu verlieren. Jubeln dürften alle, denen das Internet ein Dorn im Auge ist. Anstatt dieses Medium zu zensieren, sollten Straftäter entdeckt und verfolgt werden. Die Internetzensur jedenfalls versperrt vielleicht den Blick, ändert aber nichts an dem, was passiert.
Links zum Thema
- Die dreizehn Lügen der Zensursula. Lutz Donnerhacke analysiert die Aussagen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
- Missbrauchsopfer kämpfen gegen Netzsperren. Ein Missbrauchsopfer erklärt in diesem sehr lesenswerten Interview mit der ZEIT, warum er gegen die Internetsperren ist.
- “Ein Anruf genügt” Artikel der Süddeutschen darüber, dass Websites mit illegalen Inhalten nicht vom Netz genommen werden – obwohl die zuständigen Behörden von ihrer Existenz wissen müssten.
- de.zensiert.de. Eine Abhandlung über Internetzensur in Deutschland. Viele Fakten und Quellen zum Thema.
- zensurprovider.de Übersicht dazu, welcher Internetanbieter wie brereitwillig die Internetsperren umsetzt.
- Wiki des Arbeitskreises gegen Internetsperren und Zensur.
- “Die Freiheit des Netzes ist so bedroht wie nie zuvor.” Markus Beckedahl von netzpolitik.org im Interview.
Alles für den Blogger
- Wert eines Blogs oder einer Website berechnen
Es gibt viele Wege und nicht den gültigen einen Wert einer Website aber blogoscoop.net wäre knapp 100.000$ wert ;) - Die wichtigsten Cheatsheets für Blogger
Viel Technik, eher eine Gedächtnisstütze für Leute, die sich schon mit Änderungen an Wordpress auskennen. - Building an Empire around Your Blog
Wer träumt nicht davon: mit einem Blog anfangen und ein multinationales Web 2.0-Imperium daraus entwickeln ;) - 5 kostenlose Online-Magazine für Blogger sfd
Blogger & Podcaster, Feedfront, Podcast User Magazin, Suchradar und Der Podcaster – ich vermisse ja eigentlich noch das UPLOAD-Magazin… - Kann man mit Blogs Geld verdienen?
Video-Interview mit Florian Wilken von blog.de - Blogparade: Blogger als Sammelkarten
Schon fast 150 Kommentare zur Blogparade bei der jeder eine Sammelkarte aus seinem Profil erstellen kann. - 99% der Blogger schreiben über Freizeit
“Blogs sind 2009 zum Mainstream geworden. Jeder schreibt öffentlich über das, was ihn interessiert. Der Hobby-Gärtner schreibt über Gartenbau, andere über Sport.” – Ob Blogs wirklich schon mainstream sind? Auf jeden Fall finde ich gerade die Vielfalt toll. - Blog-Kommentare und das Link-Attribut nofollow
nofollow oder nicht nofollow, also auf blogoscoop gibts ja kein nofollow… - Blogs: “Wer etwas zu sagen hat, sollte gehört werden können”
Zeit-Online-Blog über den ehemaligen Bildblogger Christoph Schultheis und seine Zukunft als Blogger. - Bloggerkonferenz re:publica: Ich seh’ nur Pfeifen
Zitat: “Die Bloggerrepublik kreist weiter um den eigenen Bauchnabel und gefällt sich dabei, ihn für die Öffentlichkeit zu halten.” - Der Umbruch im Umbruch – eine Bilanz zur Web-2.0-Konferenz re:publica
Jan Tißler über seine Erfahrungen zum Besuch der re:publica
